20. Juni 2024

Über mich

Ich bin seit meiner Schulzeit an Politik interessiert. Vor allem für soziale und ökonomische Zusammenhänge konnte ich mich schon immer richtig begeistern und das Thema Ungerechtigkeit hat mich nie losgelassen. Deshalb habe ich mich auch immer dort wo ich war (Schule, Uni, Arbeitsstellen) politisch engagiert. Zur Jahrtausendwende bin ich dann in die Gewerkschaft eingetreten, und kurze Zeit später in die „Arbeitsgemeinschaft der Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter in der PDS“.

Durchgehend seit 2008 bin ich in Hamburg sowohl beruflich als auch ehrenamtlich mit politischen Themen betraut. Arbeit, Erwerbslosigkeit, Wirtschaft und Beschäftigungspolitik sind bis heute meine Schwerpunkte.

Zusammen mit Beschäftigten, mit Erwerbslosen, mit Gewerkschaften, Sozialverbänden und Initiativen, welche sich für solidarische und gemeinwohlorientierte Wirtschaftsformen engagieren, setze ich mich für eine Form von Wirtschaftspolitik ein, welche nicht die Profitmaximierung zu Lasten der Menschen und der Umwelt im Fokus hat, sondern sozial- und naturverträglich ist. Denn die „Selbstregulierung des Marktes“, wie man heute sieht, reicht nicht aus in der Wirtschaftspolitik.

Wie sich immer mehr zeigt, werden zusätzliche Arbeitsplätze in für alle Menschen wichtigen Bereichen, wie Natur und Umwelt, Bildung, soziale Sicherheit, Gemeinwohl und Lebensqualität benötigt. Wir brauchen eine gerechte Verteilung des von allen erarbeiteten Reichtums. Die Beschäftigten sind nicht dazu da, möglichst große Profite für eine kleine Gruppe zu erarbeiten. Sie alle haben ein Recht auf gute Arbeitsbedingungen und eine angemessene Entlohnung, die ihnen ein gutes, sorgenfreies Leben und ausreichend Wohlstand ermöglicht.

In der Arbeitsmarktpolitik können wir mehr erreichen, als eine Verwaltung der Arbeitslosigkeit und vorprogrammierte Reproduktion von Armut. Mein Ziel ist es, konkrete Verbesserungen für die Betroffenen in Hamburg zu erreichen. Arbeitslosengeld muss eine tatsächliche Existenzsicherung darstellen. Das Existenzminimum darf nicht durch Sanktionen eingeschränkt werden. Dies widerspricht den Menschenrechten. Hier geht es um Menschenwürde, und der Mensch ist mehr als eine Verwaltungsnummer. Maßnahmen von Arbeitsamt und Jobcenter sollen geeignet sein, den Menschen eine wirklich bessere berufliche Perspektive durch Qualifikation und Hilfe bei der Jobsuche zu ermöglichen. Sie sind als Repressalien-Werkzeuge denkbar ungeeignet, um Menschen ein motivierendes und würdevolles Berufsleben zu ermöglichen.

In öffentlichen Debatten und im Parlament streite ich für politische Entscheidungen im Sinne der Mehrheit – im Gegensatz zum derzeitigen Status quo, nämlich für wenige Privilegierte.